Häufige Fragen zur Homöopathie
Haben Sie allgemeine Fragen zur Homöopathie, zu den Anwendungsgebieten, zum Behandlungsablauf oder zu den Kosten?
Hier finden Sie verständliche Antworten aus meiner Praxis.
Diese sanft wirkende Heilmethode hilft nicht nur bei leichten Beschwerden, wie akutem Husten oder Schnupfen, sondern kann bei ausgeprägteren und chronischen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden.
Als klassische Homöopathin behandle ich im Alltag hauptsächlich chronische Leiden. Das können auch Beschwerden sein, bei denen schulmedizinische Behandlung nicht immer den gewünschten Erfolg bringt, wie beispielsweise Migräne, Heuschnupfen, Neurodermitis, Allergien, Schlafstörungen, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, chronischer Husten, Gelenkschmerzen und vieles mehr.
Auch als Begleitung bei Krankheiten, die zwingend eine schulmedizinische Therapie benötigen, darf und kann die Homöopathie oft hilfreich zur Unterstützung hinzugezogen werden.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu:
Homöopathie Anwendungsbereiche – Unterstützung bei vielen Beschwerden
Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie: Sie unterstützt den Organismus dabei, aus dem Gleichgewicht geratene Funktionen wieder zu harmonisieren und die Selbstregulation zu fördern.
Durch das individuell gewählte homöopathische Mittel erhält der Körper einen gezielten Impuls, der die Selbstheilungskräfte anregt und die körpereigene Regulation auf allen Ebenen – körperlich, seelisch, geistig – fördert.
So finden Stoffwechsel, Nerven- und Hormonsystem sowie weitere Körperfunktionen, inklusive der Psyche, wieder ihr gesundes Gleichgewicht finden.
Was für den Körper nicht gesund ist, versucht er auszugleichen oder zu lösen – je nachdem, was im jeweiligen Moment für den Gesundungsprozess nötig ist.
Wo eine schulmedizinische Behandlung nötig ist, darf die Homöopathie begleitend eingesetzt werden.
Gewebe, das bereits zerstört ist, lässt sich durch homöopathische Mittel nicht wiederherstellen. Auch eine Krankheit im Endstadium lässt sich nicht auf Knopfdruck rückgängig machen.
Doch auch dann kann die Homöopathie viel bewirken: Sie hilft mit, Schmerzen zu lindern, Körperfunktionen anzuregen und Krankheitsprozesse zu drosseln.
Die Homöopathie ist eine wertvolle Begleittherapie zur Schulmedizin.
Auch nach Operationen oder anderen notwendigen chirurgischen Eingriffen, ebenso während und nach Chemotherapien und Bestrahlungen, kann sie den Heilungsprozess fördern und den Körper unterstützen, ohne die schulmedizinische Therapie zu irritieren.
Ja das ist möglich – wenn das homöopathische Mittel das individuelle Gesamtbild eines Menschen genau trifft, kann es viele Beschwerden gleichzeitig beeinflussen, respektive beheben.
Wie viel sich mit einem einzigen Mittel lösen lässt, hängt von der Konstitution eines Menschen ab – mit seinen Belastungen und seiner Krankheitsvorgeschichte.
Manchmal braucht es für einen Heilungsprozess auch eine Abfolge verschiedener Mittel, um Schicht für Schicht voranzukommen.
Und gelegentlich erfordert es auch Zeit, bis das Mittel gefunden ist, das wirklich passt.
Die grösste Herausforderung für den Homöopathen ist das Finden des passenden Mittels. Da in der Homöopathie nach dem Gesamtbild eines Menschen verschrieben wird – und nicht nach einer bestimmten Krankheit – ist das Vorgehen anders als in der Schulmedizin.
Wenn der Heuschnupfen des Nachbarn mit einem homöopathischen Mittel verschwunden ist, hilft mit grosser Wahrscheinlichkeit dieselbe Arznei bei Ihrem Heuschnupfen nicht. Es braucht ein auf Sie abgestimmtes homöopathisches Arzneimittel.
Das Herausfinden der richtigen Arznei erfordert viel Wissen, Erfahrung und Fingerspitzengefühl – und manchmal auch etwas Zeit.
Auch eine gute Schilderung der Beschwerden durch den Patienten kann entscheidend sein, damit das passende Mittel gefunden wird.
Klassische Homöopathie bedeutet die ursprüngliche Lehre der Homöopathie. Sie geht auf den Begründer Samuel Hahnemann zurück und beruht auf einem über 200 Jahre alten Wissen.
Dabei werden homöopathische Einzelmittel verwendet – keine Mischungen.
Und das ausgewählte Mittel wird stets auf den ganzen Menschen in seiner Individualität abgestimmt.
Diese Methode setzt viel Wissen voraus und erfordert vom Homöopathen einiges an Studienzeit.
Da nicht nur ein einzelnes Körpersymptom betrachtet wird, sondern die Gesamtheit des Menschen, geht die Behandlung in die Tiefe und kann Beschwerden ganzheitlich und nachhaltig beeinflussen.
Meine Ausbildung basiert auf dieser klassischen Lehre, ebenso meine Weiterbildungen.
Ergänzt durch die Miasmatik – eine Vererbungslehre, die bei chronischen Leiden und schweren Krankheiten viel bewirken kann – bildet sie das optimale Fundament für eine gute Homöopathie-Praxis.
Homöopathische Mittel, die man selbst kaufen kann, sind oft Mischungen aus mehreren homöopathischen Substanzen, damit möglichst die akuten Beschwerden abgedeckt sind.
Es ist durchaus möglich, dass dadurch eine Akuterkrankung gelindert werden kann. Auch ein Heuschnupfen kann so in der Akutphase eine spürbare Linderung erfahren.
Jedoch sind diese Präparate meistens nur auf die Akutsymptome abgestimmt und wirken dadurch vorwiegend an der Oberfläche und nicht in der Tiefe. Die Allergiesymptome werden zwar im akuten Zustand weniger, die Allergietendenz bleibt jedoch bestehen, und in der nächsten Heuschnupfensaison tritt dasselbe Problem erneut auf. Es wird somit nur symptomatisch behandelt.
Mit einer Konstitutionstherapie, einem homöopathischen Arzneimittel, das auf die Gesamtheit eines Menschen abgestimmt ist, kann tiefer und ganzheitlicher angesetzt und die Ursache erreicht werden. So lässt sich eine chronische Gegebenheit nachhaltig verbessern oder im besten Fall beheben.
Auch bei Gemütsverstimmungen und starkem Ungleichgewicht der Psyche ist eine Behandlung bei einer Fachperson nötig, damit hier wirklich eine Besserung möglich sein kann.
Die Forschung zur Homöopathie ist anspruchsvoll, da in der Homöopathie nicht nach einer Krankheit, sondern nach dem Menschen behandelt wird.
Patienten mit derselben Diagnose erhalten meist unterschiedliche Mittel – das widerspricht dem üblichen Vorgehen bei wissenschaftlichen Studien, bei dem alle Teilnehmenden dieselbe Substanz bekommen.
Werden solche Unterschiede nicht berücksichtigt, entstehen leicht verfälschte Resultate.
Trotzdem zeigen zahlreiche hochwertige Studien, dass die Wirkungen homöopathischer Mittel weit über den Placeboeffekt hinausgehen.
An der Universität Bern – Institut für
Komplementäre und Integrative Medizin IKIM – beschäftigt sich seit über 30 Jahren der Physiker und Dozent Dr. Stephan Baumgartner mit der Grundlagenforschung in der Homöopathie und hat mehr als 100 wissenschaftliche Ergebnisse erfasst.
Auch international wächst die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten, die Hinweise auf spezifische Wirkungen homöopathischer Präparate liefern – sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der klinischen Anwendung.

Kinder & Frauen:
Ja, sie lässt sich schon bei Neugeborenen anwenden, wirkt sanft und ohne Nebenwirkungen. In meiner Praxis behandle ich viele Kinder, schon von der ersten Lebenswoche bis in die Pubertät.
Hier finden Sie weitere Informationen dazu:
Homöopathie für Kinder, Babys, Jugendliche
Ja, homöopathische Mittel wirken regulierend auf den gesamten Organismus und können dadurch auch das Hormonsystem unterstützen und ins Gleichgewicht bringen.
Sie kann bei einem unregelmässigen Zyklus, bei fehlender Periode, bei Schmerzen und bei PMS / prämenstruellem Syndrom eine hilfreiche Therapie sein.
Ja, die Homöopathie eignet sich besonders gut zur Begleitung in der Schwangerschaft, da sie sanft wirkt und keine Nebenwirkungen für das heranwachsende Kind und die Mutter hat.
Ja, sie kann Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweissausbrüche lindern und wird bei verschiedenen Symptomen und Beschwerden rund um die Perimenopause und Postmenopause eingesetzt: Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Stoffwechselveränderungen, Harnwegsinfekte sowie weitere Beschwerden, die sich durch die Hormonumstellung zeigen können.
Ja, homöopathische Mittel können in emotional und körperlich herausfordernden Lebensphasen unterstützen – bei Erschöpfung, Verstimmung, Traurigkeit, Ängsten, Panik sowie innerer Unruhe.

Behandlungsablauf:
Der erste Besuch dauert bei Erwachsenen etwa zwei Stunden, bei Kindern rund 75 Minuten.
Für die anschliessende Mittelfindung (Repertorisation ohne Ihre Anwesenheit) benötige ich in der Regel 30 – 60 Minuten.
Folgetermine sind deutlich kürzer und oft telefonisch möglich, solange wir damit gut weiterkommen, ich den Verlauf erfassen kann und kein genaueres Bild erforderlich ist.
Diese dauern in der Regel zwischen 10 und 45 Minuten.
Die Dauer einer homöopathischen Behandlung hängt stark von der Art der Beschwerden und der individuellen Situation ab. Es können bereits zwei oder drei Sitzungen ausreichen. Bei tiefer liegenden Beschwerden braucht die Therapie mehr Zeit, um das Ziel zu erreichen.
Doch auch bei chronischen Beschwerden sehe ich immer wieder rasche Verbesserungen von den Symptomen.
Ja, viele Folgegespräche sind auch telefonisch möglich und in der Regel deutlich kürzer als das Erstgespräch.
Solange wir dem Ziel näherkommen, ich den Verlauf erfassen kann und kein noch genaueres Bild erforderlich ist, ist dieser Weg gut machbar.
Wenn die Besserung ausbleibt oder der Prozess stagniert, ist mir ein persönlicher Termin hilfreich, um Sie nochmals genauer kennenzulernen, um das passende Mittel zu finden.
Der telefonische Kontakt ist mir wichtig, damit ich bei allfälligen Reaktionen oder zwischenzeitlich aufgetretenen Krankheiten reagieren kann.
Auch sind die Zwischenberichte für mich hilfreich, um den Verlauf zu beurteilen und den Zeitpunkt eines allfälligen Mittelwechsels besser einschätzen zu können.
Ja das ist möglich – wenn das homöopathische Mittel das individuelle Gesamtbild eines Menschen genau trifft, kann es viele Beschwerden gleichzeitig beeinflussen, respektive beheben.
Wie viel sich mit einem einzigen Mittel lösen lässt, hängt von der Konstitution eines Menschen ab – mit seinen Belastungen und seiner Krankheitsvorgeschichte.
Manchmal braucht es für einen Heilungsprozess auch eine Abfolge verschiedener Mittel, um Schicht für Schicht voranzukommen.
Und gelegentlich erfordert es auch Zeit, bis das Mittel gefunden ist, das wirklich passt.
Dies geschieht vor allem über natürliche Ausscheidungen: vermehrtes Wasserlösen, Schwitzen oder einem kleinen Hautausschlag.
Diese Reaktionen sind meist von kurzer Dauer, geben eine Entlastung im Organismus, dafür lassen chronischen Beschwerden nach.
Gelegentlich können sich die Hauptbeschwerden kurz verstärken, bevor sie verschwinden. In der Regel sprechen wir hier von ein paar Minuten bis zu vielleicht einem Tag.
All dies sind Zeichen einer positiven Reaktion auf das homöopathische Arzneimittel.
Bei Unsicherheiten oder stärkeren Reaktionen schaue ich dies jederzeit während des Behandlungsverlaufs mit Ihnen an.
Ärztlich verschriebene Medikamente nehmen Sie wie gewohnt weiter ein.
Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine, Pflanzenpulver, Öle) lassen sich in der Regel gut kombinieren. Teilen Sie mir einfach mit, was Sie aktuell einnehmen – wir besprechen gemeinsam, was für Sie passt.
Andere homöopathische Präparate und Schüsslersalze sollten vermieden werden, da sie die Wirkung des individuell auf Sie abgestimmten Mittels stören können.

Krankenkassen-Vergütung / Kosten:
Die Kosten richten sich nach dem Zeitaufwand.
Der Tarif beträgt CHF 150.– pro Stunde und wird in Einheiten von fünf Minuten berechnet, gemäss Tarif 590, dem standardisierten Abrechnungsformular der Krankenkassen.
Die Bearbeitung nach der Konsultation sowie Beratungen per Telefon, E-Mail und WhatsApp werden ebenfalls zum gleichen Tarif verrechnet.
Für Beratungen ausserhalb der Öffnungszeiten wird ein Notfallzuschlag von CHF 20.– pro Telefon verrechnet.
Der Ersttermin dauert bei Erwachsenen etwa zwei Stunden.
Die Auswertung und Mittelfindung (= Repertorisation) ohne Ihre Anwesenheit dauert in der Regel 30–60 Minuten (je nach Komplexität kann sie höher ausfallen. Dies wird jedoch bei mir in eigener Regie vorgenommen und nicht verrechnet).
Somit betragen die Kosten für das Erstgespräch in der Regel ca. CHF 375.–, bei Kindern liegen sie tiefer. Der effektive Betrag kann je nach Zeitaufwand variieren.
Da die Folgetermine in der Regel 10–45 Minuten dauern, sind diese wesentlich günstiger.
Die homöopathischen Mittel kosten zwischen CHF 9. – und 25.– .
Mit der Zusatzversicherung für Alternativ- oder Komplementärmedizin wird ein grosser Anteil von Ihrer Krankenkasse übernommen.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung, um den genauen Umfang der Kostenübernahme zu erfahren (Stefanie Dettling ZSR-Nr. E947760).
Wichtig: leiten Sie den Rückerstattungsbeleg an Ihre Krankenkasse weiter!
Diesen erhalten Sie automatisch zusammen mit der Rechnung per Post zugestellt.
Die Rechnung kommt von der Ärztekasse, nicht von mir direkt.
Anmerkung: Eine selbst gewählte Franchise zählt nur für die Grundversicherung (KVG) und betrifft nicht die Zusatzversicherung (VVG).
Das ist die Fallanalyse und ein wichtiger Teil der homöopathischen Arbeit.
Dabei werden die während des Gesprächs aufgenommenen Symptome geordnet, gewichtet und mit den in Frage kommenden homöopathischen Arzneimitteln verglichen.
Dieser Prozess erfordert viel Erfahrung, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl.
Die Rechnungen werden über die Ärztekasse per Post zugestellt. So erhalten Sie auch automatisch den Rückerstattungsbeleg für Ihre Krankenkasse. Wichtig ist, dass Sie diesen Beleg selbst an Ihre Krankenkasse weiterleiten.
Meine Leistungen werden über die Zusatzversicherung (VVG) abgerechnet und sind davon unabhängig.
Ganz wenige Versicherungen haben auch dort eine kleine Franchise, die nicht auswählbar ist (meist CHF 300.-).
Je nach Krankenkasse wird 50-90% der gesamten Behandlungskosten rückvergütet.
Für genaue Informationen erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse – geben Sie dabei meine ZSR.-Nr. an: E947760.
Auf meiner Website finden Sie weitere Informationen über mich und meine Therapie.
Sind noch Fragen offen? Ich beantworte sie gerne persönlich.
